Netzwerktreffen für bezahlbares und klimafreundliches Wohnen
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Nachhaltigkeit | Über uns

Das GSG-Wohnforum 2024

  • 17. Februar 2024 | Alke zur Mühlen
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Die GSG OLDENBURG lädt am 7. März 2024 zum „Wohnforum“. Das Thema des Netzwerktreffens 2024: „Geförderter Wohnungsbau in Zeiten des Klimawandels“. Organisator Jens Freymuth, Leiter Marketing und Vertrieb, verrät im Interview, was geplant ist und warum das GSG-Wohnforum wichtig ist für die Zukunft des Wohnens in Oldenburg.

Businessfotos GSG neu 17

Herr Freymuth, welches Programm ist für das Wohnforum am 7. März geplant?

Jens Freymuth: Wir wollen besprechen, wie die Zukunft des geförderten Wohnungsbaus angesichts der Herausforderungen durch den Klimawandel aussehen kann. Dafür haben für den einleitenden Impulsvortrag Dr. Susanne Schmitt gewinnen können. Sie führt den Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen (VDW) und ist eine ausgewiesene Kennerin der Materie. Im Anschluss nehmen Vertreter:innen von CDU, Grünen, FDP und SPD in einer Podiumsdiskussion zum Thema Stellung. Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen.

Was macht das diesjährige Thema für die GSG OLDENBURG so drängend? Sie haben sich doch längst auf den Weg in Richtung Klimaneutralität gemacht.

Jens Freymuth: Das haben wir. Dennoch stehen wir vor großen Hürden. Klimafreundliches Bauen ist nicht nur nachhaltig, sondern sichert langfristig niedrige Nebenkosten für Wärme und Strom. Das ist gerade für Menschen mit geringem Einkommen entscheidend, erst recht im geförderten Wohnungsbau. Klimafreundlicher Neubau ist nach wie vor sehr kostspielig. Es braucht also Fördermittel, die zuletzt wenige Monate in der Zuschussvariante der KfW 2021/2022 zur Verfügung standen. Aktuelle Förderprogramme der Bundesregierung sind für den geförderten Wohnungsbau in Niedersachsen leider zum Teil überhaupt nicht oder nicht in ausreichendem Maße mit den Förderprogrammen der NBank kombinierbar. Hier gilt es Lösungen zu entwickeln, damit Wärme und Strom nicht zu einem Luxusgut werden. Der Klimawandel darf die soziale Spaltung der Gesellschaft nicht fördern, sondern sollte vielmehr als Chance zum engeren Zusammenrücken genutzt werden.

Wieso organisiert die GSG Veranstaltungen wie das Wohnforum?

Jens Freymuth: Wohnforen haben wir auch in der Vergangenheit veranstaltet. Wir schätzen den konzentrierten Austausch zu Fokusthemen sehr. Unserer Tradition verpflichtet, haben die Gesellschafter der GSG OLDENBURG die freiwillige Beachtung gemeinnütziger Ziele im Gesellschaftsvertrag festgehalten. Wir verstehen uns als Anwältin unserer Mieter:innen und Partnerin der Kommunen und möchten gemeinsam zukunftsorientierte Lösungen gestalten. Mit über 8.0000 Wohneinheiten in der Stadt und im Landkreis und einer Durchschnittsmiete von weniger als sechs Euro je Quadratmeter leisten wir einen wichtigen Beitrag. Das Thema „Klimaschutzmaßnahmen im Wohnungsbau“ ist die entscheidende Aufgabe der Zukunft. Mit dem Wohnforum 2024 möchten wir ihm einen Raum geben, der Wissens- uns Meinungsaustausch auf Augenhöhe fördert. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion und neue Impulse.

PROGRAMM

18:30 Uhr Begrüßung durch OB Jürgen Krogmann & Stefan Könner, Geschäftsführer GSG OLDENBURG

18:45 Uhr Vortrag von Dr. Susanne Schmitt, Direktorin Verband der Wohnungswirtschaft

19:00
Uhr Podiumsdiskussion mit

· MdB Susanne Menge (Bündnis90/Die Grünen)
· MdL Ulf Prange (SPD)
· MdB Stephan Albani (CDU)
· Imke Haake (General­sekretärin der FDP Niedersachsen)
· Dr. Susanne Schmitt (Direktorin Verband der Wohnungswirtschaft)

unter der Moderation von Stefan Kön­ner, Geschäftsführer GSG OLDENBURG

📍 Wo: Straßburger Straße 8, 26123 Oldenburg
🕕 Wann: 7. März 2024, Einlass 18:00 Uhr
🎟️ Der Eintritt ist frei

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© DJH Jugendherbergen im Nordwesten

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