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Miteinander leben

Das Wohnprojekt am Kielweg

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Nach Plänen des Architekturbüros ­Sosath Scheper realisierte die GSG OLDENBURG im Stadtteil Kreyenbrück ein neues ­Wohn­projekt. Im Bereich Alter Postweg / Kielweg wurden 2017 sechs ­moderne Gebäude mit insgesamt 73 ­Wohn­einheiten errichtet. 16 hiervon stehen für Menschen mit hohem Hilfebedarf zur Verfügung, die durch die Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e. V. Wohnassistenz erhalten.

„Die Zusammen­arbeit mit den Gemeinnützigen Werkstätten ist exzellent“, sagt GSG-­Geschäftsführer Stefan Könner. „­Diese ­Anlage hat Modellcharakter für das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.“

Kielweg 10 E
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Für Menschen mit Behinderung eine Alternative zum stationären Wohnen

Sich zuhause fühlen, die eigene Privatsphäre schützen und selbstbestimmt leben: Mit dem Angebot am Kielweg verfolgen die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg zentrale Anliegen. Jeweils acht Menschen mit Behinderung stehen hier in einem mitten im neuen Wohngebiet gebauten Mehrparteienhaus zwei komplette Etagen zur Verfügung. Jeder Bewohner verfügt über seinen eigenen, durchweg barrierefreien Bereich; Wohnzimmer, Küche und Funktionsräume werden gemeinsam genutzt.

Durch Ansprechpartner vor Ort sowie die ständige Verfügbarkeit von Wohnassistenten wird der Gedanke der Inklusion gefördert. Die Menschen mit einem hohen Hilfebedarf mieten ihre Zimmer selbst an und steigern so ihre Eigenständigkeit. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, mit den nicht behinderten Bewohnern der anderen Häuser direkt in Kontakt zu kommen. Das Angebot bildet damit eine sehr attraktive Alternative zum stationären Wohnen.

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Ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung von Inklusion

Wenn Menschen mit und ohne Behinderung ­gemeinsam in einem Viertel oder gar in einem Haus leben, dann folgt das dem Streben nach ­Inklusion. 2007 hat Deutschland die von den ­Vereinten ­Nationen erarbeitete Behindertenrechtskonvention ratifiziert – und damit die ­Umsetzung der Inklusion verbindlich festgelegt. Die Stadt Oldenburg im Allgemeinen und die GSG sowie die Gemeinnützigen Werkstätten im Speziellen fühlen sich dieser Vorgabe verpflichtet.

Ziel von Inklusion ist eine Gemeinschaft, zu der tatsächlich alle Menschen gehören. Ob arm oder reich, mit oder ohne Migrationshintergrund, egal welcher Religion oder Biografie, egal welchen Geschlechts und sexueller Orientierung – niemand soll ausgeschlossen sein. Inklusive Gesellschaften schätzen jeden Menschen mit all seinen Unterschieden und Gemeinsamkeiten bedingungslos wert. Strukturen und Mechanismen, die manche Gesellschaftsmitglieder als „unnormal“ stigmati­sieren, werden vermieden. Ziel ist ein gemeinsames Miteinander, an dem alle gleichermaßen teilhaben und das alle gleichermaßen gestalten können.

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