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vielfältig | gemeinschaftlich | erfinderisch
Das Quartier Helleheide auf dem Fliegerhorst
Auf einer Fläche von rund vier Hektar entsteht im nördlichen Teil des Fliegerhorstes ein zukunftweisendes Wohnquartier für Menschen jeden Alters und jeder Einkommensgruppe. Das Projekt verbindet Raum für Innovation mit einer starken nachbarschaftlichen Gemeinschaft.
Im Quartier Helleheide stehen die Bedürfnisse der Bewohner im Mittelpunkt. Moderne Technik wird gezielt dort eingesetzt, wo sie einen echten Mehrwert bietet. Durch die direkte Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Entwicklungsprozesse sowie das Angebot an vielfältigen Gemeinschaftsflächen und -räumen wird ein lebendiges Miteinander gefördert.
Daten und Fakten
Wissenswertes rund um das neue Quartier

• rund 290 Wohneinheiten
• mehr als 60 % geförderter Wohnungsbau
• innovativ
• klimafreundlich
• Mieterstrom
• autofrei
• Quartiersgarage
• generationengerecht
• 4-zügige Kindertagesstätte
• Gemeinschaftsflächen und -räume
Über einen Ideenwettbewerb suchten die Stadt Oldenburg und die Wohnungsbaugesellschaft GSG OLDENBURG im Sommer 2019 einen passenden Namen für das Smart City Quartier auf dem Fliegerhorst. Über 60 kreative Namensvorschläge gingen ein. Die Wahl der Jury fiel auf die Bezeichnung Quartier Helleheide.
Der Name spiegelt den Charakter des Quartiers wider und berücksichtigt zugleich die Geschichte des Areals. Der Wortteil „hell“ symbolisiert den smarten und innovativen Ansatz der Quartiersentwicklung. So werden hier Leuchtturmprojekte aus dem Smart City Bereich realisiert, die eine Strahlkraft über Oldenburg hinaus entfalten sollen. Der zweite Wortteil „Heide“ ist eine Referenz an die frühere Gebietsbezeichnung Alexanderheide.
Energie von Nachbarn für Nachbarn: Unter dem Motto entwickelt das Projekt Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg für das Quartier Helleheide ein klimafreundliches und zukunftsweisendes Energiekonzept. So soll die Versorgung des Quartiers zum größten Teil aus lokal erzeugter Energie gedeckt werden, zum Beispiel durch Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern. Die Wärmeversorgung wird klimafreundlich über Wärmepumpen sichergestellt.
Neben dem rund vier Hektar großen Quartier Helleheide gibt es noch vier weitere Baugebiete auf dem Fliegerhorst. Jedes hat seinen ganz eigenen Charakter. Das einstige Militärareal verwandelt sich in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Stadtteil mit Wohnungen, Gewerbe, Kindertagesstätten, einer Grundschule, einem Stadtteilspielplatz und Freiflächen für Freizeit und Erholung. Bis zu 3.000 Menschen können dort ein neues Zuhause finden. Dabei gibt es eine Mischung aus Einfamilienhäusern und mehrgeschossigem Wohnungsbau.
Ob Eigentum oder Miete, der Fliegerhorst soll für alle Einkommensschichten etwas bieten.
Die Wohngebiete sind in eine vielfältige Landschaft eingebettet. Es gibt Grünflächen entlang der Bebauung und urbane Freiräume, die die Strukturen des einstigen Fliegerhorstes aufnehmen. Prägende historische Gebäude wie der Tower und das Offizierskasino sollen erhalten bleiben.
Die Oldenburgerinnen und Oldenburger wurden aktiv in die Planungen des neuen Stadtteils Fliegerhorst einbezogen. Über Ideenkarten, eine Stadtwerkstatt und Innovationscamps brachten sie ihre Wünsche und Ideen ein, die schließlich in den Masterplan Fliegerhorst mündeten. Er wurde vom Rat der Stadt Oldenburg im August 2016 einstimmig beschlossen und ist die Grundlage für die weitere Entwicklung des Stadtteils.
Mehr Infos zu dem neuen Stadtteil Fliegerhorst finden Sie auf der Seite der Stadt Oldenburg.
Weniger Autos für mehr Lebensqualität. Die Quartiersplanung sieht den Menschen im Vordergrund und räumt Fußgängern und Radfahrern mehr Platz ein. Zudem wird eine Busverbindung realisiert, die das Quartier mit dem Stadtkern verbindet. Die Haltestelle wird sich zentral im Quartier befinden. Während Anfahrten mit dem Auto im Rahmen der Be- und Entladung zulässig sind, ist das Parken des PKWs in der nahegelegen Quartiersgarage vorgesehen.
Auch Carsharing-Modelle und Mobility Points mit Fahrradladestationen sind denkbar und werden aktuell im Team evaluiert.


Quartiersgarage

Kindertagesstätte

Weiterdenken unter veränderten Bedingungen
Die Rahmenbedingungen im Wohnungsbau haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Steigende Baukosten und aufwendige Verfahren stellen viele Projekte vor neue Herausforderungen. Angesichts des hohen Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum in Oldenburg hat die GSG OLDENBURG ihre Strategie konsequent weiterentwickelt. Im Fokus steht heute die Schaffung von Wohnraum, der effizient, zügig und wirtschaftlich umsetzbar ist – ein wesentlicher Baustein hierfür ist der serielle Wohnungsbau.
Serielles Bauen als Schlüssel
Da konventionelle Bauweisen den aktuellen Anforderungen oft nicht mehr gerecht werden, setzt die GSG OLDENBURG in der Helleheide gezielt auf serielle Systeme. Dies vereinfacht die Planung und den Bau, während gleichzeitig Flexibilität für unterschiedliche Wohnungsgrößen erhalten bleibt. Im Vergleich zu klassischen Bauweisen ermöglicht die serielle Umsetzung eine deutlich höhere Anzahl an Wohnungen in kürzerer Bauzeit umzusetzen.
Vorteile der seriellen Bauweise
- Deutlich verkürzte Bauzeiten durch standardisierte Prozesse
- Optimierte Kostenstrukturen in der Realisierung
- Erweitertes Angebot an bezahlbaren Wohnungen zur Entlastung des Marktes
DER ZWEITE BAUABSCHNITT
Fokus auf Effizienz und Vielfalt
Der zweite Bauabschnitt wird maßgeblich durch den seriellen Wohnungsbau geprägt. Hier kommt mit dem Gebäudetyp O ein speziell für Oldenburg entwickeltes Konzept zum Einsatz, das für eine kompakte Bauweise mit hoher Flächeneffizienz steht. Insgesamt sind in dieser Bauweise vier Gebäude mit drei bis fünf Geschossen geplant. Den Abschluss des Quartiers bildet eine Blockrandbebauung als städtebaulicher Abschluss des Quartiers.

Ersatzneubau Halle 145
Den Auftakt zur Umsetzung des seriellen Neubaus bildet bereits im ersten Bauabschnitt der Ersatzneubau für die ehemalige Halle 145. Wo früher eine Fahrzeughalle stand, entsteht ein neues Wohngebäude, das in Massivbauweise als serieller Neubau errichtet wird.
- Wohnraum & Gewerbe: Es entstehen insgesamt 37 Wohnungen (davon 23 öffentlich gefördert) mit zwei bis vier Zimmern sowie einer Gewerbefläche von rund 300 Quadratmetern.
- Förderquote: Im gesamten zweiten Bauabschnitt werden 60 % der Wohnungen gefördert realisiert, um zur Entlastung des Wohnungsmarktes beizutragen.

Kurz erklärt
Der Gebäudetyp O
Der Gebäudetyp O steht für eine kompakte, klar strukturierte Bauweise mit hoher Flächeneffizienz und anteilig vereinfachten Baustandards, mit Bezug auf die Tragkonstruktion, den Schallschutz und die Temperaturniveaus zur Wärmeversorgung der Gebäude.
Schneller bauen, bezahlbar wohnen
Die Umsetzung aller Gebäude in der Helleheide ist innerhalb weniger Jahre geplant. Ziel ist es, die Helleheide in 2029 unter Nutzung neuer, beschleunigter Verfahren fertigzustellen. Damit zeigt die GSG OLDENBURG, wie moderner Wohnungsbau heute funktioniert: wirtschaftlich, nachhaltig und mit einem klaren Fokus auf bezahlbares Wohnen.
Entdecke Helleheide
Ein Rundflug durch das Quartier
Fragen zum Thema?
Ihre Ansprechpersonen
Stefanie Brinkmann-Gerdes
Sozialer Dienst / Wohnkonzepte
Telefon
0441 9708-154
Stephan Klein
Teamleitung Projektentwicklung / Neubau
Telefon
0441 9708-180



