Unverhofft
kommt oft

Sicherheit

Um nicht vom Feuer überrascht zu werden

Weitere Informationen zur Rauchwarnmelderpflicht finden Sie auch unter rauchmelderpflicht.eu sowie auf immowelt.de.

Unverhofft kommt oft, lautet eine Redensart. Das gilt auch für Brände. Über 20.000 Mal ist die Feuerwehr allein 2013 in Niedersachsen zu einem Einsatz ausgerückt. Wenn erst einmal ein Brand entstanden ist, können schnell Menschen zu Schaden kommen oder ganze Existenzen vernichtet werden. Und: Die meisten Feuer brechen abends aus. Das birgt die Gefahr, dass sie unbemerkt bleiben. Genau deshalb ist es wichtig, die Möglichkeiten einer Frühwarnung zu nutzen.

Rauchwarnmelder können Leben retten
Für die GSG stehen die Sicherheit und Unversehrtheit ihrer Mieter an oberster Stelle. Dazu gehört auch, sie im Brandfall mithilfe sogenannter Rauchwarnmelder zu alarmieren und damit Schlimmeres zu verhindern. Darum sorgt die GSG dafür, ihren Wohnungsbestand flächendeckend mit Rauchwarnmeldern auszustatten und zu gewährleisten, dass bereits vorhandene Geräte fehlerfrei funktionieren.

Installation & Wartung
Mit dieser Aufgabe hat die GSG die Firma ista Deutschland GmbH betraut. Sie installierte Rauchwarnmelder in Wohnungen, in denen sie noch nicht vorhanden waren. Bei etwa zehn Prozent des Bestands war dies der Fall. Wo Rauchwarnmelder bereits installiert wurden, wurden sie gewartet und auf ihre Funktionsfähigkeit hin geprüft. Wie es die Rauchmelderpflicht in Niedersachsen vorsieht, wurde bis Ende 2015 mindestens je ein Rauchwarnmelder in allen Kinder- und Schlafzimmern sowie in Fluren angebracht, die als Fluchtweg dienen.

Ihre Mithilfe ist gefragt

Gewusst? Im Jahr 1676 gab es den großen Oldenburger Stadtbrand. Damals blieben nur wenige Häuser verschont, darunter das Degodehaus.

Einbruch & Diebstahl

Tipps für den Schutz vor Einbrechern

Tür zu! // Schließen Sie die Tür immer zweimal ab, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen. Machen Sie auch alle Fenster und die Balkontür zu, selbst wenn Sie nur kurz weg wollen. Legen Sie den Wohnungsschlüssel nicht unter die Fußmatte oder in den Blumenkasten. Einbrecher kennen diese Verstecke.

Augen auf! // Wohnen Sie in einem Mehrparteienhaus, achten Sie darauf, wer hinein will. Drücken Sie nicht einfach gedankenlos auf den Türöffner, sondern schauen oder fragen Sie nach, wer da klingelt. Gern gesehene Besucher werden sich Ihnen vorstellen.

Zur Bank gehen // Wertsachen, die Sie nicht jeden Tag brauchen, sollten Sie nicht in der Wohnung aufbewahren. Legen Sie den Familienschmuck und die wichtigen Dokumente lieber in ein Schließfach bei der Bank.

Briefkasten leeren // Ein überquellender Briefkasten ist für Einbrecher ein klares Signal: „Hier stört mich keiner!“ Sorgen Sie deshalb dafür, dass er auch im Urlaub regelmäßig geleert wird. Ihre Nachbarn übernehmen das sicherlich für Sie. Bitten Sie sie auch darum, ab und zu nach dem Rechten zu sehen.

Fremde fragen // Begegnen Ihnen Fremde im Haus oder auf dem Grundstück, fragen Sie nach, wer sie sind. Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und versuchen jeden Kontakt zu den Bewohnern zu vermeiden. Das macht sie verdächtig.

Polizei anrufen // Behalten Sie im Auge und im Ohr, was um sie herum passiert. Wenn Sie merkwürdige Dinge beobachten, gehen Sie der Sache auf keinen Fall selbst auf den Grund. Rufen Sie stattdessen die Polizei. Die Nummer lautet 110 und kann von jedem Telefon – auch dem Handy – kostenlos gewählt werden.

Rund 480 Mio. € hoch war der Schaden, der 2013 durch Einbrüche in Deutschland entstanden ist. Pro Einbruch waren das durchschnittlich ca. 3300 Euro.

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

Versicherungen

Die wichtigsten privaten Versicherungen

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Aber was tun, wenn trotzdem ein Schaden auftritt – in Ihrer eigenen Wohnung oder bei Freunden? Oft können unnötige Reparaturkosten vermieden werden, wenn rechtzeitig die richtigen Versicherungen abgeschlossen wurden. Und diese sind nicht nur für Hauseigentümer wichtig. Auch Mieter sollten sich um den passenden Versicherungsschutz kümmern.

Knapp 50 Millionen Menschen in Deutschland besitzen eine private Haftpflichtversicherung im Haushalt.

Quelle: Statista

Tipps für Versicherte

Umzug melden // Im Falle eines Umzugs deckt die Hausratversicherung für maximal zwei Monate beide Wohnungen ab. Vergessen Sie deshalb auf keinen Fall, sich zeitnah umzumelden. Ist Ihre neue Wohnung deutlich größer als die bisherige, lassen Sie Ihren Vertrag auf die neue Wohnfläche anpassen. Im Schadensfall kann es sonst passieren, dass die Versicherung nicht den gesamten Hausrat abdeckt.

Kosten sparen // Vermeiden Sie doppelte Beiträge und kündigen Sie rechtzeitig Ihre überflüssigen Versicherungsverträge, wenn Sie demnächst heiraten oder in eine bereits bestehende Wohngemeinschaft ziehen, denn: Eine private Haftpflichtversicherung greift bei Eheleuten und deren Kindern eine Hausratversicherung pro Wohnung genügt.

Fristen einhalten // Ein Schadensfall muss der Versicherung zeitnah, meist innerhalb einer Woche, gemeldet werden. Verzichten Sie auf jeden Fall darauf, den Schaden schon vorab selbst zu begleichen oder die beschädigten Gegenstände voreilig zu entsorgen. Im schlimmsten Fall erlischt dadurch Ihr Versicherungsschutz.

Hund mitversichern // Auch wenn Ihr Hund für Sie schon längst zur Familie gehört, ist er nicht über Ihre Privathaftpflicht mitversichert. Verletzt er einen Fremden oder beschädigt dessen Eigentum, werden Sie als Halter zur Kasse gebeten. Als Hundeliebhaber lohnt sich deshalb in vielen Fällen das Abschließen einer zusätzlichen Tierhalterhaftpflicht.

Angebote vergleichen // Bei den vielen verschiedenen Versicherungsangeboten lohnt es sich, zu vergleichen und den perfekten Tarif für die eigene Lebenssituation zu finden. So bieten viele Versicherungen beispielsweise spezielle Tarife für Alleinstehende oder Senioren an.

Optionale Zusatzversicherungen

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