Kultursommer 2026

Zehn Tage Kultur unter freiem Himmel

Kultursommer 2026

Zehn Tage Kultur unter freiem Himmel
  • 07. Juli 2026 | Tamara Zimdahl
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Musik auf dem Schlossplatz. Kino im Schlosshof. Theater im Schlossgarten. Wenn der Oldenburger Kultursommer beginnt, wird die Innenstadt wieder zur Bühne. Vom 10. bis 19. Juli 2026 lädt die Kulturetage zu zehn Festivaltagen mit Konzerten, Open-Air-Kino, Lesungen, Theater, Familienprogramm und Kunst ein.

Charakteristisch für das Festival ist sein Open-Air-Konzept: Ein Großteil der Veranstaltungen findet unter freiem Himmel statt und ist für das Publikum komplett kostenfrei. Das Herzstück des Programms bilden die abendlichen Live-Konzerte auf dem Schlossplatz. Unter dem Motto „Stadtbild Deutschland“ treten in diesem Jahr Künstler:innen auf, die in Deutschland leben und arbeiten und unterschiedliche musikalische Einflüsse mitbringen. Den Auftakt machen am 10. Juli futurebae und Alli Neumann. In den folgenden Tagen reicht das Programm von Indie Pop, Rap und Electro über Soul, Funk und Jazz bis zu Afrobeat, Highlife und Psychedelic Rock. Mit dabei sind unter anderem Make A Move, Ina Forsman, Hinterlandgang, ENGIN, Sonic Interventions und Jembaa Groove. 

Reingehört

Lust auf einen Vorgeschmack?

Wer vorab ins musikalische Programm reinhören möchte, findet auf Spotify eine Playlist mit ausgewählten Songs der Künstler:innen. 

Zur Playlist auf Spotify

Von Blockbuster bis Klassiker

Auch das Open-Air-Kino gehört wieder zum Kultursommer. Wenn es dunkel wird, verwandelt sich der Schlossinnenhof in einen Kinosaal unter freiem Himmel. Gezeigt werden zum Beispiel „Amrum“, „Der Teufel trägt Prada 2“, „Der Astronaut – Project Hail Mary“, „Der Super Mario Galaxy Film“ und „Star Wars: The Mandalorian and Grogu“. Tickets gibt es sowohl im Vorverkauf als auch für Kurzentschlossene an der Abendkasse.

Für Theaterfreunde Theaterfreund:innen steht Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf dem Programm. Die Kulturetage zeigt das Stück an mehreren Abenden im Schlossgarten. Dazu kommen Lesungen in der Galerie Staublau und im Garten des Karl Karl-Jaspers Jaspers-Hauses. Am 14. und 15. Juli findet außerdem die 20. Oldenburger Kriminacht im Küchengarten des Schlossgartens statt.

Publikum sitzt abends im Innenhof eines historischen Gebäudes mit gelbem Fassadenlicht, viele Menschen schauen gespannt auf eine Bühne im hinteren Bereich.

Großes Angebot für kleine Gäste

Auch für Familien gibt es mehrere Angebote, die zum Teil kostenfrei sind. Auf dem Cäcilienplatz stehen unter anderem das Theaterkarussell, eine Zaubershow, ein Kinderflohmarkt, Trommelaktionen, ein Graffiti-Workshop und eine Zirkustheater-Show auf dem Programm. Auf dem Schlossplatz spielen außerdem Die Blindfische und Dominik Merscheid sowie Ich & Herr Meyer Musik für Kinder.

Vom 15. bis zum 18. Juli wird der Gang neben der Lambertikirche zum frei.zeit.gang. An den Nachmittagen gibt es Angebote wie Klamottentausch, Kunstworkshops und Infostände Oldenburger Initiativen, nach den Schlossplatz-Konzerten kann man bei Aftershow-Partys weiterfeiern.

Kunst und Museen

Zum Abschluss öffnet der Kultursommer noch einmal viele Türen in der Stadt. Am 19. Juli beteiligen sich mehrere Museen und Kulturorte mit Ausstellungen, Führungen und besonderen Programmpunkten. Dazu gehören das Horst-Janssen-Museum, das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg, das Stadtmuseum, das Haus für Medienkunst, der Pulverturm und das Oldenburger Computer-Museum.

Symbol eines Hauses mit einer größeren, blauen Außenlinie und einem zentralen orangenen Informationskreis mit Buchstabe „i“ darin.

INFOSTAND

Gut informiert vor Ort

Wer vor Ort Fragen hat oder Kinokarten kaufen möchte, findet während des Festivals einen Infostand auf dem Schlossplatz (schräg gegenüber von der LzO). Er ist täglich von 17 bis 21.30 Uhr geöffnet. Das vollständige Programm mit allen Zeiten, Orten und Ticketinformationen gibt es online unter www.kultursommer-oldenburg.de.

Die GSG OLDENBURG unterstützt als Sponsorin den frei.zeit.gang – einen der Programmpunkte des Oldenburger Kultursommers. Denn gutes Wohnen endet nicht an der Wohnungstür. Dazu gehören auch Orte, an denen Menschen zusammenkommen, den Sommer in der Stadt erleben und Kultur ohne Eintrittskarte genießen können.

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