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Nachhaltigkeit

GSG OLDENBURG: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft

  • 27. Juni 2024 | Tamara Zimdahl
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In einer Zeit, in der Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnen müssen, setzt die GSG OLDENBURG Schritte in Richtung einer grüneren Arbeitsumgebung. Unter der Leitung der Klimaschutzbeauftragten Theresa Richter hat das Kollegium in einer sogenannten Nachhaltigkeitswerkstatt gemeinsam erarbeitet, wie das Unternehmen seinen ökologischen Fußabdruck verringern und umweltfreundlichere Praktiken einführen kann. Theresa Richter erläutert, wie das Unternehmen sich zu einer nachhaltigeren Arbeitsumgebung entwickelt und warum es eigentlich „ökologischer Handabdruck“ heißen sollte.

„Unser Ziel ist es, unsere Arbeitsweise ökologischer zu gestalten. Dies erfordert eine gemeinsame Anstrengung und eine klare Vision für die Zukunft.

Theresa Richter, Klimabeauftragte der GSG OLDENBURG

Die Dekarbonisierungsstrategie zum Wohnungsbestand ist bereits beschlossen. Um das Unternehmen ganzheitlich nachhaltiger zu gestalten, soll auch die Gestaltung der Arbeitswelt daran angepasst und klimafreundlicher werden. Hierfür hat das Kollegium in der Workshopreihe gemeinsame Maßnahmen erarbeitet, die ein ökologisch nachhaltigeres Arbeitsumfeld schaffen sollen.

Ganzheitlicher Ansatz

An vier Terminen fanden sich Kolleg:innen aus allen Abteilungen in einer Nachhaltigkeitswerkstatt zusammen, um sich ambitionierte Ziele zu setzen. Die Richtung ist klar definiert: Die Umweltbelastung reduzieren und die Arbeitsumgebung nachhaltiger ausrichten. Theresa Richter erklärt: „Unser Ziel ist es, unsere Arbeitsweise ökologischer zu gestalten. Dies erfordert eine gemeinsame Anstrengung und eine klare Vision für die Zukunft.“

ZUR PERSON

Nachhaltigkeitsexpertin der GSG

Theresa Richter - Klimaschutzbeauftragte der GSG OLDENBURG

Theresa Richter ist seit Anfang 2022 Klimaschutzbeauftragte der GSG OLDENBURG. In dieser Funktion setzt sie sich intensiv für die Förderung nachhaltiger Praktiken im Unternehmen ein.

Ihre Expertise erweiterte sie durch eine Fortbildung zum Thema „Sustainable Leadership“ bei der Industrie- und Handelskammer (IHK). Diese umfasste Schwerpunkte wie Nachhaltigkeitskommunikation, -marketing und -reporting. Die Fortbildung konnte ihr fundiertes Wissen und durchdachte Ansätze für eine nachhaltigere Unternehmensführung vermitteln.

Technische Ausstattung

„Eine wesentliche Komponente auf dem Weg zur Nachhaltigkeit ist die Anpassung unserer technischen Ausstattung. Dabei setzen wir auf die schrittweise Abschaffung von Druckern zugunsten digitaler Dokumentenverwaltung sowie auf die Nutzung von Secondhand- und energieeffizienten Geräten“, erklärt Theresa Richter. Dies trägt nicht nur zur Reduzierung des Papierverbrauchs bei, sondern spart auch Energie und Ressourcen.

Ressourcenmanagement und Abfallvermeidung

Ein effizientes Ressourcenmanagement ist von entscheidender Bedeutung. „Wir wollen nicht nur die Umwelt entlasten, sondern auch klug mit unseren Ressourcen umgehen“, unterstreicht Theresa Richter. Dazu gehört neben der konsequenten Reduzierung des Papierverbrauchs und der Mülltrennung auch der verstärkte Einsatz von umweltfreundlichen Produkten. In Zukunft wird man auf nachhaltig produzierte Werbeartikel und Bürobedarf zurückgreifen. Ein weiterer wichtiger Aspekt, auf den sich das Kollegium einigen konnte, ist die Temperierung der Büros. Diese wird sowohl im Sommer als auch im Winter angepasst, um den Energieverbrauch zu optimieren.

NHI-Workshop-Theresa-Richter

Alle an einem Strang

„Jeder Beitrag, egal wie klein, trägt zu unserem großen Ziel bei, unseren ökologischen Handabdruck zu vergrößern“, erklärt Alexa Steggemann, Mitarbeiterin der GSG OLDENBURG. Der Begriff ökologischer Handabdruck hat sich in der Werkstatt etabliert, da er im Gegensatz zum Fußabdruck, verdeutlichen soll, dass wir durch unsere Handlungen einen positiven Einfluss auf die Umwelt nehmen.

Auch weiterhin werden regelmäßige Treffen stattfinden, um die Zielsetzungen zu evaluieren und neue Möglichkeiten zu besprechen. In kleiner Runde können so weiterhin alle ihre Ideen einbringen und aktiv am Prozess der Verbesserung teilnehmen.

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