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Bauprojekte
Wohnen, Einkaufen und Nachhaltigkeit im Einklang
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22. September 2025 | Tamara Zimdahl
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Am Mittwoch setzte die GSG OLDENBURG gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft den ersten Spatenstich an der Cloppenburger Straße. Damit fiel der Startschuss für eines der größten Bauprojekte der letzten Jahre – nur die Entwicklung im Fliegerhorst bewegt sich in vergleichbarer Größenordnung.
Geplant ist ein gemischt genutztes Gebäudeensemble mit 33 geförderten Wohnungen und einem neuen ALDI-Markt. „Besonders spannend ist für uns die Verbindung von Wohnen und Einzelhandel in einem Baukörper“, erklärt Stefan Fölsch, Abteilungsleiter Technik. „Damit das funktioniert, braucht es eine außergewöhnliche Tragkonstruktion. Die Wohngeschosse liegen über dem Markt und werden durch ein Stützenraster und Unterzüge getragen.“

Setzten den ersten Spatenstich: (v.l.n.r.): Frank Osteresch (Kreutzjans), Daniel Jircik (Geschäftsführer GSG OLDENBURG), Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der GSG Jürgen Krogmann, Sven Siefken (ALDI Nord Group) und Architekt Dr. Malte Selugga.
Ein neues Tor zum Klinikum
Mit den beiden Baukörpern entsteht nicht nur Wohnraum, sondern auch eine städtebaulich prägnante Lösung. Die geplante Straßenachse wird künftig die Haupterschließung zum Klinikum Oldenburg übernehmen und die Straße An den Voßbergen spürbar entlasten.
„Durch das Ensemble entsteht eine klare Ordnung im Stadtraum“, erläutert Fölsch. „Die geschwungenen Baukörper markieren den Beginn der neuen Straße wie ein Tor und rahmen zugleich die Zufahrt ein.“ Kleine Vorplätze und sorgfältig gestaltete Außenräume schaffen ein freundliches Entree für Anwohner:innen und Besucher:innen.

Visualisierung: Selugga & Selugga Architektur GmbH
Technische Ausstattung
Die Dächer der Wohngeschosse werden als Gründächer ausgeführt und mit Photovoltaikanlagen bestückt, die den neuen ALDI-Markt direkt mit Strom versorgen. Für die Wärmeversorgung kommen Wärmepumpen zum Einsatz.
Auch bei den Außenflächen gibt es technische Besonderheiten: Rasengittersteine und versickerungsfähiges Pflaster entlasten die Kanalisation, zusätzliche Grünstreifen tragen zu einem angenehmen Mikroklima im Quartier bei. „So groß das Projekt auch ist – wir sorgen gleichzeitig dafür, dass Flächen dauerhaft entsiegelt werden“, betont Fölsch.
Zahlen, Daten, Fakten
Neubau in der Cloppenburger Straße 275 – 287
- 33 geförderte Wohnungen, davon vier rollstuhlgerecht, mit insgesamt rund 2.300 Quadratmetern Wohnfläche
- Mieten von 6,40 Euro (einfacher Wohnberechtigungsschein) bis 7,80 Euro (erweiterter Wohnberechtigungsschein) pro Quadratmeter
- ALDI-Verkaufsfläche im Erdgeschoss: ca. 1.200 Quadratmeter
- 89 Stellplätze, getrennt für Kund:innen und Bewohner:innen
- Fertigstellung geplant: Frühjahr 2027
Rückblick
Spatenstich in Bildern




Stefan Fölsch (l.) mit Architekt Dr. Malte Selugga (r.)


Baustellenlogistik auf engem Raum
Eine besondere Herausforderung bringt der laufende Betrieb des alten ALDI-Marktes mit sich. Während die neuen Gebäude wachsen, muss der bestehende Markt geöffnet bleiben. „Das verlangt uns eine ausgeklügelte Baustellenlogistik ab“, sagt Stephan Wollnik, Bauleiter des Projekts. „Der Übergang vom alten in den neuen Markt soll nahtlos gelingen, ohne Ausfallzeiten.“

Bewährte Zusammenarbeit
Geplant wurde das Projekt von Dr. Malte Selugga, dessen Architekturbüro selugga & selugga Architektur GmbH bereits mit der Oldenburger Jugendherberge Maßstäbe gesetzt hat. Mit dem Spatenstich ist nun der Grundstein gelegt. Bis 2027 entsteht an der Cloppenburger Straße ein Bauvorhaben, das Kreyenbrück sichtbare Impulse gibt: geförderter Wohnraum, ein neuer ALDI-Markt, architektonische Akzente und zeitgemäße technische Lösungen – alles an einem Ort.
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