Gezielt und kontrolliert

Neues Beköderungsprogramm gegen Ratten

Gezielt und kontrolliert

Neues Beköderungsprogramm gegen Ratten
  • 28. August 2025 | Tamara Zimdahl
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Sie klettern, sie schwimmen, sie lernen – und sie vermehren sich in einem Tempo, das uns Menschen staunen lässt. Ratten sind Überlebenskünstler. Und sie sind Teil jeder Stadt. Auch Oldenburg muss sich mit ihnen auseinandersetzen. Um die ausufernde Population in den Quartieren einzudämmen, startet die GSG OLDENBURG ab September ein breit angelegtes Beköderungsprogramm.

Städte bieten Ratten ideale Lebensbedingungen. Sie fühlen sich dort wohl, wo viele Menschen leben – denn Abfälle und Essensreste liefern ihnen reichlich Nahrung. Das ist kein Zeichen mangelnder Sauberkeit, sondern ein bekanntes Phänomen in urbanen Gebieten.

Bis zu

7

Würfe pro Jahr

Eine Ratte bringt durchschnittlich sechs bis acht Jungtiere pro Wurf zur Welt. Schon nach wenigen Wochen sind diese wieder geschlechtsreif – so kann sich eine Population explosionsartig vergrößern.

Ratten sind extrem anpassungsfähig. Sie nagen sich durch Kabel und Dämmungen, sie schwimmen durch Abwasserkanäle und finden selbst im dichtesten Verkehr eine Nische. Und sie haben eine besondere Stärke: ihre Fortpflanzung. Ratten vermehren sich in kurzen Abständen und ganzjährig, so dass aus wenigen Tieren schnell große Populationen entstehen können. Genau deshalb braucht es dauerhaft wirksame Maßnahmen.

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Warum die Tiere zum Problem werden

Es ist nicht allein der Ekel, den viele empfinden. Ratten können Krankheiten übertragen, sie verunreinigen Vorräte, und sie hinterlassen Spuren, die hygienisch problematisch sind. Dazu kommen Schäden an Gebäuden – angeknabberte Kabel, zerstörte Dämmstoffe. Schon wenige Tiere reichen aus, um eine ganze Wohnanlage zu belasten.

Wichtig zu wissen: Ratten sind kein Zeichen von Unordnung oder mangelnder Pflege. Sie gehören einfach zum Leben in der Stadt. Entscheidend ist nur, wie man mit ihnen umgeht.

So funktioniert die Beköderung

Damit Ratten gar nicht erst zur Plage werden, setzt die GSG OLDENBURG auf eine dauerhafte Beköderung. An vielen Objekten werden ab September gesicherte Köderboxen aufgestellt.

Diese Boxen sind fest verschlossen und so gebaut, dass ausschließlich Ratten und Mäuse an den Köder gelangen. Menschen, Hunde, Katzen oder Vögel haben keinen Zugang. Der Schädlingsbekämpfer kontrolliert die Boxen regelmäßig, füllt nach und dokumentiert jeden Einsatz. So entsteht ein dauerhaftes Netz an Schutzpunkten, das verhindert, dass sich neue Tiere ansiedeln oder bestehende Populationen größer werden.

Unauffällig im Einsatz: Die Köderboxen werden ab September in vielen Quartieren aufgestellt.

Bekoederung gsg oldenburg

Keine Gefahr für Kinder oder Haustiere

Ein zentraler Punkt für alle Mietenden: Die Boxen stellen keinerlei Risiko dar.

  • Sie sind verschlossen und nur für Nager zugänglich.
  • Hunde und Katzen können nicht an den Köder gelangen.
  • Auch Kleinkinder haben keine Möglichkeit, die Boxen zu öffnen.
  • Die eingesetzten Mittel sind so platziert, dass sie nicht in die Umwelt gelangen.

Damit ist die Maßnahme für Mensch, Tier und Umwelt unbedenklich – und dennoch hochwirksam.

Die Rolle der Mietenden

So helfen Sie mit

Ein wichtiger Teil der Lösung liegt aber auch im Verhalten der Menschen. Ratten siedeln sich dort an, wo sie Nahrung finden. Darum gilt:

  • Müll immer verschlossen entsorgen.
  • Keine Essensreste im Freien liegen lassen.
  • Kein Füttern von Tauben oder anderen Tieren im Wohnumfeld – denn Futterreste, die von Vögeln nicht gefressen werden, locken unweigerlich auch Ratten an.

Je konsequenter sich alle daran halten, desto erfolgreicher wirkt das Beköderungsprogramm. Die Beköderung versteht die GSG OLDENBURG nicht als einmalige Aktion, sondern als Teil einer langfristigen Strategie. Rattenbekämpfung ist eine Daueraufgabe, die regelmäßig kontrolliert und angepasst werden muss. Genau deshalb werden die Ergebnisse laufend ausgewertet und bei Bedarf nachgesteuert.

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