Farbe für's Viertel
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Kooperation | Kultur

Gemeinsam die Nachbarschaft bunt(er) machen

  • 03. Oktober 2025 | Lisa Knoll
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Ein Motto, viele Farben und vor allem: jede Menge Kreativität – das sind die Grundbausteine des Projekts „Farbe fürs Viertel“, das in diesem Herbst die Häuserfassaden in der Kennedystraße verschönern wird. An drei Wohngebäuden der GSG OLDENBURG entstehen dabei professionelle Kunstwerke zum Thema „Held:innen des Alltags“. Auch ein Workshop für Kinder und Jugendliche ist geplant.

Erfahrene Künstler:innen aus den Bereichen Graffiti, Street Art und Malerei – zwei Einzelkünstler und ein Duo – werden in der Kennedystraße drei großflächige Fassadenbilder gestalten. Die GSG OLDENBURG stellt die „Leinwände“ für diese Kunstwerke zur Verfügung: Ausgewählt wurden die Häuserfassaden in der Kennedystraße 11, 32 und 46. Einen ersten Austausch mit den Bewohner:innen des Viertels wird es dazu bereits am 7. Oktober 2025 ab 18 Uhr in der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, Bloherfelderstr. 173, geben. Es ist keine Anmeldung nötig.

Das Oberthema für die Gestaltung lautet „Held:innen des Alltags“. Wie die Künstler:innen dieses Motto mit Inhalt füllen möchten, ist ihnen überlassen. „Uns ist es wichtig, dass hier keine Auftragsarbeiten nach unseren Vorgaben entstehen, sondern Ideen ganz frei entwickelt und umgesetzt werden. Die Motive können zum Beispiel Porträtcharakter haben, also reale oder fiktive Personen abbilden. Sie können aber auch grafisch, mit Schriftzügen oder ganz abstrakt gearbeitet sein. Ich bin sehr gespannt, wofür sich die Künstler:innen am Ende entscheiden werden“, sagt Renke Harms von der Graffiti-Werkstatt Oldenburg. Er hat das von der Oldenburgischen Landschaft und der Stadt Oldenburg geförderte Projekt „Farbe fürs Viertel“ initiiert und in enger Zusammenarbeit mit der GSG OLDENBURG als Kooperationspartner umgesetzt.

Vorgestellt

Diese Künstler:innen sind dabei

L Loyd Salomon

Lloyd Salomon, Bremen

„Die Arbeit im öffentlichen Raum ist für mich ein essenzieller Teil meiner künstlerischen Motivation. Ich sehe darin die Möglichkeit, Kunst und ihre Wirkung mit der Öffentlichkeit zu teilen, Räume mitzugestalten und neue Perspektiven im Alltag der Menschen zu schaffen.“

Christopher Blank

Christopher Blank, Oldenburg

„In meinen Arbeiten sind die Held:innen die ‚kleinen‘ Dinge im Leben. Bücher, die geliebte und womöglich geerbte Teekanne, unsere Wiesen und Bäume und die Tiere. Dinge, auf denen unser Sozialleben aufgebaut ist. Dinge, die wir alle teilen, egal ob arm oder reich. Dinge, bei denen wir zusammenkommen können.“

zwei Portraits, links eine junge Frau mit blonden Harren zu einem Zopf zusammengeknotet; rechts ein junger Mann mit schwarzem Kapuzenpulli

Ava Boemeke & Nils Sprenger, Bremen

„Das Thema ‚Held:innen des Alltags‘ knüpft unmittelbar an unser künstlerisches Selbstverständnis an. Unsere Gestaltungskonzepte entstehen immer ortsbezogen, durch eine genaue Auseinandersetzung mit dem Umfeld.“

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