Frauen planen

für Frauen und Familien

Frauen bauen anders als Männer. Sieben Architektinnen waren deshalb vom Frauenbüro der Stadt Oldenburg gebeten worden, auf einem von der GSG ausgewiesen Grundstück ein Wohnhaus zu konzipieren, das sich in besonderer Weise an den Wohnbedürfnissen von Frauen und Familien orientiert. Speziell die Wünsche der Alleinerziehenden, Singlehaushalte, Wohn- und Lebensgemeinschaften sollten dabei berücksichtigt werden – etwa Küchen, die auch die Beaufsichtigung von Kindern ermöglichen, oder Wohnungsgrößen und -zuschnitte, die auch die Belange von Sozialhilfe-Empfängern einbeziehen.


Die GSG hat den Entwurf der Siegerinnen an der Hermann-Tempel-Straße in Ohmstede realisiert. Hier entstanden zwei einander zugewandte Gebäude mit insgesamt 28 Wohneinheiten. Alle Wohnungen erschließen sich über einen gemeinsamen Innenhof und verfügen zusätzlich über einen dem Hof zugewandten kleinen Sitzplatz und einen Balkon. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner hat so vielfältigste Möglichkeiten, mit den Nachbarn in Kontakt zu kommen.

Die Wohnungen wurden im Juli 1998 bezogen, die geringe Fluktuation spricht für die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner.