Alt + Jung

am Rügener Ring

Angesichts der demographischen Entwicklung gewinnen Wohnmodelle für alte und junge Menschen immer mehr an Bedeutung. Bereits 1995 hat sich die GSG diesem Thema gewidmet und am Rügener Ring in Eversten ein speziell für das Zusammenleben von „Alt + Jung“ geplantes Haus errichtet. Die Bewohner kannten sich bereits aus einem von der Arbeiterwohlfahrt initiierten Gesprächskreis. Ganz bewusst hatten sie sich für ein gemeinschaftliches Wohnen entschieden. Leitidee war, dass Ältere und Alleinerziehende sich in ihren Wohnvorstellungen und -bedürfnissen optimal unterstützen und ergänzen.

Das mit einem Innenhof, der als Freifläche für Kinderspiel und Aufenthaltsmöglichkeiten der Erwachsenen zu nutzen ist, ausgestattete anderthalbgeschossige Gebäude verfügt über zwölf Wohnungen mit Grundflächen zwischen 53 und 88 Quadratmetern. Die Grünflächen auf seiner Rückseite werden von den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinsam bewirtschaftet.

Das Konzept der GSG, mit Weitsicht Strukturen zu schaffen, die neue Formen des Zusammenlebens und nachbarschaftlicher Solidarität ermöglichen, hat sich bestens bewährt. Ein großer Teil der Erstbewohner und -bewohnerinnen lebt auch heute noch zusammen am Rügener Ring. Bei einigen haben sich allerdings die Lebenssituationen verändert, etwa durch den Auszug von Kindern.