Aktuelle Ausstellung

   
Ausstellung

 
"Stillleben & Collagen"
 
19. Mai bis 26. Juli 2016
 
mo-mi 8 - 16.30 Uhr, do 8 - 17 Uhr, fr 8 - 13 Uhr
 

 Stillleben von Dieter Hagen und Collagen von Helga Kluin-Behrendt
 
 
 
 

„Dieter Hagen hat sich der Stilllebenmalerei verschrieben, die zu den traditionellen Bildgattungen der Kunstgeschichte gehört. Die Bilder des Rasteders sind  aus Gegenständen des Alltags und Fundstücken komponiert. Motive, die häufig wiederkehren, sind Dosen, Flaschen, Werkzeuge, Seile, Blüten und Früchte, die meist auf Tischen arrangiert sind. Die Hintergründe bleiben  unbestimmt, während sich der Maler ganz auf die Dinge konzentriert und ihre äußere Form und Stofflichkeit mit großer Liebe zum Detail wiedergibt.

Sein besonderes Interesse gilt der Darstellung von reflektierenden Oberflächen, von Schriftzügen und von Anzeichen des Verfalls. Abblätternde Farbe, Druck- und Faulstellen am überreifen  Obst und die abgenutzte Schäbigkeit mancher Objekte sind als moderner Verweis auf die Vergänglichkeit und damit als Anlehnung an die niederländische Tradition zu interpretieren, die im „Neuen Realismus“ ihre Fortsetzung findet. In der Darstellung von Glasgefäßen mit ihren raffinierten Spiegelungen und Lichtbrechungen liegt eine besondere Herausforderung.

Dieter Hagen ist ein nüchterner Romantiker, der seine Motive in direkter Anschauung wiedergibt und sie greifbar werden lässt. Häufig nimmt er durch die Wahl seiner Motive symbolisch Bezug auf gesellschaftliche bzw. politische Aspekte. Sein Auftrag der Ölfarbe ist dünn und gleichmäßig, was den Objekten eine zusätzliche Neutralität verleiht. Dieter Hagen wurde 1951 als Sohn einer Handwerkerfamilie  im Ammerland geboren. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Schlosserlehre bei der Bundesbahn, wo er anschließend als Lokomotivführer arbeitete.

Seine Leidenschaft die Malerei, vertiefte er autodidaktisch, präsentierte seine Werke in zahlreichen Gemeinschafts- und Einzelausstellungen und ist seit  2009 Mitglied im Bund Bildender Künstler (BBK).“

(zitiert aus seinem Internet-Profil still-life-art.de)




„Helga Kluin-Behrendt stellt Collagen aus Mineralien, edlen Steinen und Uhren-Fragmenten in Kombination mit Schiefer in farbiger Gestaltung aus.

Ihre Arbeitsweise unterscheidet sich von der ihrer darstellenden Künstlerkollegen und -kolleginnen, indem sie zunächst einmal ein Umfeld, z. B. einen Rahmen schafft, worin sie ihre Collagen entstehen lassen will. Durch die Anordnung der Mineralien, Uhrenteile und den edlen Steinen zueinander und miteinander versucht sie dann, ihre Empfindungen und ihre Stimmung auszudrücken.

Als Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit beschreibt die Künstlerin den Besuch einer katholischen Kapelle in Bad Zwischenahn, in der eine wunderschöne Arbeit aus Edelsteinen eine Wand ziert. Dieses Gemälde hinterließ in ihr einen so tiefen Eindruck, dass sie ihre erste Collage gestaltete.

‚Es ist die Zeit, die mich fasziniert.

Es ist für mich wichtig, im Heute zu leben!‘

Bewusst orientiert sie sich bei ihren Arbeiten an dem schon in der mittelalterlichen Kunst bevorzugten ‚Goldenen Schnitt‘. Eine stetige Teilung der Bildlinien im bestimmten Verhältnis, so dass sich immer eine perfekte Harmonie ergibt.“


(zitiert aus ihrem Flyer)

 



 
     
 
     

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